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Thomas Baumgärtel: Der Bananensprayer in Ulm

Sein Hauptwerk kennt fast jedes Kind, seinen Namen kaum ein Erwachsener: Thomas Baumgärtel, der seit 30 Jahren Kunstorte auswählt, die er mit einer Banane besprüht, zeigt seine Arbeiten jetzt im Ulmer Kunstverein: in einer Ausstellung, in der es auch für Kinder viel zu entdecken gibt – Bananen, aber nicht nur.

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Design-Dienstag #8: hdgdl-Design

INWIEFERN GEHT DESIGN KINDER UND JUGENDLICHE AN? #DESIGN-DIENSTAG
2016. Im Internet versichern Menschen sich gegenseitig ihre Zuneigung, liken einander, sprechen sich auf Blogs mit warmen Worten Mut, Lob und Trost zu. „Halli-hallo, meine Lieben“, ruft Youtuberin Bibi, mit bürgerlichem Namen Bianca Heinicke, den Millionen Mädchen zu, die ihre Beauty-Videos anschauen. Und trifft damit exakt den Ton der aktuellen Schnuckeligkeit. Ihre Followerinnen danken es ihr und schicken ihr Freundschaftsbekundungen voller Emotion – Tenor: hdgdl – kurz für „hab dich ganz doll lieb“.

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Graffiti selber machen – virtuell

Wer hat schon die Gelegenheit, echte Mauern zu besprühen? Zum Glück geht’s auch virtuell: Auf der Kinder-Website der Tate Gallery lässt sich eine graue Mauer online in ein buntes Graffiti-Kunstwerk verwandeln.

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Ein Architekturführer durch Berlin – für Kinder

In all den Jahren, während derer ich die Augen offenhalte für schöne, kluge, besondere Kinderbücher über Kunst, Architektur und Design, ist dies der erste wirkliche Architekturführer für Kinder, der mir begegnet. SCHINKEL, BÄR, CURRYWURST von Volker Schulz und Claudia Stolte (erschienen bei Hinterland – auch in einer englischen Ausgabe mit dem Titel SCHINKEL, BEAR, CURRYWURST)  schreibt und zeichnet sich quer durch die Baugeschichte der Hauptstadt.

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De Chirico in Stuttgart oder: Wie hält es der Teenager mit dem Surrealismus?

Die Staatsgalerie zeigt Giorgio de Chirico: Grund für einen Ausflug nach Stuttgart, denn die Bilder des Italieners bekommt man nur selten zu sehen. Im Schlepptau: drei Halbwüchsige, die am Ende der Ausstellung klare surrealistische Präferenzen haben.

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Mit Teen in Berlin: von A bis Z

Wieder ein paar Tage Berlin mit den Kids. Diesmal weniger schwergewichtig als im letzten Jahr bei unserer Tragical History Tour, dafür eher relaxt. Und trotzdem ausführlich. Hat gereicht für ein komplettes ABC der Berlin-Entdeckungen mit einem Teen und einem Pre-Teen. Für viele davon brauchten wir einfach nur in den Straße rund um unser Hotel in Friedrichshain herumzulaufen.

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Next stop Japan: Ein Traum, aus dem Flugtickets wurden

Andere haben eine Bucketlist, ich träume von Japan. Und das seit ziemlich vielen Jahren. Aus diesem Traum ist jetzt ein konkreter Familien-Reiseplan geworden: In einem Monat werden wir, wenn alles gutgeht, in Tokio sein. Hier unsere Antworten auf die Wie, Wo, Warums, die wir in Bezug auf diese Reise von Familien, Freunden, Bekannten gehört haben. Und auf ein paar Fragen, die wir uns selbst stellen.

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Unsere Entdeckung der Graphic Novel

Je oller, je doller: Wenn man als Fortysomething anfängt, parallel zur Tochter Bücher im Comic-Format zu lesen – hat man dann sowas wie Jugendwahn? Ich behaupte: nein. Sondern man hat eine Entdeckung gemacht.

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Kulinarische Hamburg-Tour mit Kids: Woher kommen die kolonialen Köstlichkeiten?

Kakao und Kaffee, Zimt und Zucker: Alles nicht von hier, alles aus fernen Weltregionen. Lauter Lebensmittel, auf die wir nicht verzichten möchten, die aber irgendwann zum ersten Mal aus fremden Ländern zu uns kamen; oft unter abenteuerlichen Bedingungen per Schiff in den Hamburger Hafen transportiert, in der Speicherstadt gelagert und von dort weiterverkauft wurden. Heute sind die Transportbedingungen nicht mehr ganz so abenteuerlich, und seitdem sich der Containerverkehr durchgesetzt hat, riecht es in der Speicherstadt nur noch an wenigen Ecken nach Kaffee und Gewürzen. Aber diese Ecken und ein paar andere Adressen, bei denen man der Herkunft der kolonialen Nahrungsmittel in Hamburg heute nachspüren kann, lohnen sich – gerade mit Kindern und, wie wir jetzt feststellen konnten, sogar mit sonst gern mal unmotivierten Teens.

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Von Jerusalem nach Berlin: Kunst aus dem Holocaust

„Letzte Chance für die wichtigste Ausstellung 2016“ titelt die Bild-Zeitung heute früh. Endlich mal eine Bild-Headline, die man unterschreiben kann. Denn ja: Die Ausstellung „Kunst aus dem Holocaust“ läuft nur noch bis zum 3. April im Deutschen Historischen Museum in Berlin, und ja: Wichtig ist sie in jeder Hinsicht. Ich bin froh, dass wir es noch kurz vor Schluss geschafft haben, mit den Kindern hinzugehen.

OFF TO JAPAN

OFF TO JAPAN

Hier auf dem Blog wird es jetzt mal kurz ein wenig ruhiger - wir schauen uns Japan an. Dort gibt's bestimmt perfektes WLAN und dann auch viele Japan-Bilder in der Instagram-Galerie von Kind am Tellerrand.

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