Fünf Bilder von Philip Taaffe zeigt das Neue Museum Nürnberg noch bis zum 6. April 2014 – und damit mehr, als man sonst hierzulande in der Regel von dem amerikanischen Künstler zu sehen bekommt.

In Philip Taaffes künstlerischem Kosmos wird alles zum Ornament, und aus den Ornamenten werden Muster. Oft entdeckt man in seinen leuchtenden Bildern ornamentale Traditionen wieder, zum Beispiel aus dem arabischen Raum. Manchmal zeigen sie wild bewegte Formen in psychedelischen Farben.

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Oder sie organisieren gegenständliche Motive zu Mustern und machen aus dem Gegenständlichen damit automatisch etwas Abstraktes. Allerdings etwas Abstraktes, das sich dem Auge dank der Ordnung des Musters gut erschließt.

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Philip Taaffes Bilder erzählen von den Möglichkeiten der Kunst, die Welt zu verwandeln, sich kulturelle und spirituelle Traditionen anzuverwandeln, aus bekannten Dingen Neues zu schaffen und die Schönheit von Formen und Farben zu feiern.

Allein für die gezeigten fünf Bilder lohnt sich ein Besuch im Neuen Museum.(Vor allem zum Sonntags-Eintrittspreis von einem Euro!) Auch mit Kindern, mit denen man sich angenehm frei im transparenten und luftigen Museumsbau bewegt. Und dessen von Daniel Buren gestalteter Treppenaufgang gerade für Kinder eine echte optische Attraktion darstellt.

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