Die NZZ betitelt ihren Bericht zur diesjährigen Art Basel – 2014 – mit den Worten „Das wiedergefundene Kinderzimmer“. Das müssen wir mit eigenen Augen sehen.

Hier kommen die Dinge, die uns in Basel in insgesamt acht Augen – vier kindliche, vier erwachsene – gesprungen sind:

Julio Le Parc

Rotes Riesenmobile von Julio Le Parc

Pascale Marthine Tayou

Unordnung, African Style, von Pascale Marthine Tayou

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Klirren lieblich, erschrecken beim Hinsehen: Mathias Feldbakkens „Gun Shells“

Sterling Ruby

Sterling Rubys politisch angehauchte Kuschelzone

Claes Oldenburg

Stoff-Metronom von Claes Oldenburg und Coosje van Bruggen

Chris Burden

Chris Burdens Outdoor-Laube

Hanne Darboven

Kinderzimmer mit System; Hanne Darboven

Jeff Koons

Jeff-Koons-Delphin

Wilhelm Sasnla

Perfekte Welle oder Geigenschnecke? – Wilhelm Sasnal

Damien Hirst

Mother’s little helpers. Danke, Damien Hirst

Will Cotton

Will Cotton liebt Macarons

Giuseppe Penone

Giuseppe Penone bevorzugt Bäume

Ein paar konkrete Tipps für die, die im nächsten Jahr mit Kindern zur Art Basel wollen:

Die ideale Anlaufstelle fürs familiäre Kunsterlebnis ist der Messe-Sektor „Unlimited“ in der geräumigen Messehalle 1. Hier werden Kunstwerke ausgestellt, die die Dimensionen von Messeständen sprengen – vor allem große Installationen, von denen viele den Reiz des Spektakulären und Unterhaltsamen haben. Für Kinder gibt’s hier eine Menge zu sehen, an manchen verstörenden Sachen muss man sie vorbeischleusen.

Wer danach findet, den Kindern reicht’s, kann sie – so sie zwischen vier und zwölf Jahren alt sind – im Spielareal „Art Kids“ lassen und weiter in die Halle 2 ziehen, in der die Galerien ihre Messestände haben.

Andererseits gibt es auch dort viel für Kinder zu sehen. Entweder in Form einer Entdeckungsreise, bei der man herumläuft und bei den Sachen stehenbleibt, die einen interessieren, oder in Form eines geplanten Parcours. Als Brancheninterner weiß man natürlich sowieso, welche Aussteller man besuchen will. Für alle anderen empfiehlt sich eine Vorab-Planung mit der App der Art Basel, die sogar die einzelnen ausgestellten Künstler verzeichnet.

(Bild ganz oben: Messeplatz-Installation von Panterapantera)