Eine Woche Rom: Genug Zeit für ein paar nicht-historische Entdeckungen. Manche waren kultureller, andere kulinarischer Art, und alle eine ideale Ergänzung zum alten Rom.

AKTUELLE ARCHITEKTUR

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Mit dem MAXXI – Museo nazionale delle arti del XXI secolo – in Flaminio nördlich des historischen Zentrums hat die Architektin Zaha Hadid die Ewige Stadt um ein Stück spektakulärer Architektur aus dem Zeitalter der Computer-Entwürfe bereichert. Gelegentlich wird diskutiert, ob das Gebäude nicht viel mehr Attraktion ist als die zeitgenössische Kunst, die darin gezeigt wird. Egal!

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Wir durchkreuzen mit Wonne das komplizierte Gebäude mit seinen irritierenden Sichtachsen. Treppen und Gänge sehen aus wie abstrakte Gemälde, jeder Wechsel der Position überrascht. Man wird zum Herumlaufen, Entdecken und nicht zuletzt Fotografieren animiert. Ein erfrischendes Architekturerlebnis für alle.

DOLCE VITA

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Wir werden nie erfahren, ob es wirklich eine sizilianische Großmutter mit dem Namen Donna Vicenza gibt, die Rom mit Süßigkeiten aus ihrer Heimat versorgt. Auf jeden Fall gibt es mehrere Geschäfte namens I dolci di Nonna Vicenza. Zu unserem Anlaufpunkt für eine schnelle Erhöhung des Blutzuckerspiegels und einen kurzen Kaffee wurde das Geschäft in der Via dell’Arco del Monte. Wenn die Sehnsucht sehr groß wird, werden wir die kleinen mürben Pistazienkuchen im Internet nachbestellen.

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Das wird uns leider mit dem Erdbeer-, dem Pistazien- oder dem klassischen Tiramisu von Pompi nicht möglich sein. Als „Königreich des Tiramisu“ bezeichnet sich die große Café-Bar in der Via Albalonga, und mindestens eine Person in unserer Familie hat die Münze in den Trevi-Brunnen geworfen, um wieder zu Pompi zu kommen.

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Und dann der Apero: Der alkoholfreie Aperitif mit leckeren kleinen Häppchen am nicht so späten Abend wurde zum Highlight unserer Töchter.

ITALIENISCHES DESIGN

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Überraschung: Unser relativ ahnungslos per Internet gebuchtes World Hotel Ripa Roma am Rand von Trastevere entpuppte sich als cool designte Unterkunft. Nie hatten wir ein so stylisches und großes Familienzimmer mit Polstermöbeln, die sich an den seltsamsten Stellen unter den Sitzenden knautschten, mit Lampen, die sich beim Anschalten aufbliesen, und mit riesigen bunten Leder-Schlüsselanhängern in Blob-Form. Dank dem Hotel wurde aus dem Städtetrip sofort Urlaub mit Relax-Faktor.

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