Heute starte ich auf diesem Blog den DESIGN-DIENSTAG: ein persönliches Experiment, über das ich schon lange nachdenke.

Es geht dabei um Kinder beziehungsweise Jugendliche und das Thema Design. Allerdings nicht um abgefahrenes oder stylishes Design, sondern um die alltägliche Umwelt von uns allen. Immerhin lebt inzwischen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, und das heißt: in einer von Menschen gestalteten Umwelt, in der noch der prosaischste und einfachste Gegenstand irgendwie durch Entscheidungen von Menschen zu seiner Form gelangt ist.

Außerdem ist in den letzten Jahrzehnten eine komplett durchdesignte neue Dimension zu unserer Realität hinzugekommen: Die gesamte digitale Welt muss in jedem Detail gestaltet werden, bevor sie auf dem Bildschirm erscheint.

Dass der digitale Raum ganz wesentlich übers Design funktioniert, ist uns allen irgendwie klar. Aber auch der Rest der von Menschenhand gestalteten Umwelt kommuniziert ununterbrochen in der Sprache der Gestaltung mit uns – meist, ohne dass wir es bemerken.

Wäre es also nicht vielleicht sinnvoll, diese Sprache etwas besser zu verstehen, schon wenn man jung ist?

Oder ist diese Idee abgedreht, überflüssig, einfach too much?

Genau das will der DESIGN-DIENSTAG auf Kind am Tellerrand in der nächsten Zeit herausfinden. Anhand von designten Dingen, mit denen Kinder und Jugendliche zu tun haben. Immer dienstags.