Es gibt wenige Künstler, deren Werk Kindern so gut zugänglich ist wie das von Carl Larsson. Idyllische Familienszenerien waren das Hauptthema des Schweden, angesiedelt in seinem schönen Landhaus in Sundborn und der umliegenden Natur. Oft zeigen die Bilder die sieben Kinder des Ehepaars Larsson.

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Nicht nur wegen der Motive werden Kinder schnell mit Larssons Bildern vertraut. Sie kennen seinen Strich aus zahlreichen Bilderbüchern späterer Jahrzehnte. Carl Larsson hat Generationen schwedischer Illustratoren beeinflusst. Ob Ilon Wikland, die viele Astrid-Lindgren-Bücher kongenial bebildert hat, oder selbst Sven Nordqvist mit Petterson und Findus: Carl Larsson hat deutliche Spuren hinterlassen, und diese Spuren erwecken in so manchem jungen Leser eine lebenslange Schwedenliebe.

Was natürlich auch etwas mit der ganz speziellen schwedischen Gemütlichkeit zu tun hat. Auch hier hat das Ehepaar Carl und Karin Larsson seine Hände im Spiel: Die anheimelnd-rustikale Einrichtung ihres Hauses sollte prägend werden für das, was uns heute „typisch schwedisch“ erscheint.

Ein sehr großer Teil von Carl Larssons Werk ist bis zum 7. Juni 2014 im Pariser Petit Palais ausgestellt – darunter vieles, was man in Schweden nicht so leicht zu sehen bekommt. Wenn man während der Laufzeit der Ausstellung vor Ort ist, lohnt es sich durchaus, in Frankreich nach Ikeas Wurzeln zu forschen. Die Ausstellung wird in einem schwedisch inspirierten Setting gezeigt und bietet Kindern ein schönes Areal, in dem sie selbst aktiv werden können.

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Hier geht es zu einer Suche nach den Spuren des schwedischen Einrichtungsstils, für den Carl Larsson und seine Frau eine große Rolle gespielt haben