1. AUF DEN WILLIS TOWER Mit 103 Stockwerken ist der Willis Tower das höchste Gebäude von Chicago. Hinauffahren ist ein Muss. Oben auf dem Skydeck hat man ein umwerfendes Rundum-Panorama der Stadt mit schönem Lake-Michigan-Blick. Ein Schritt in die verglasten Kästen an der Außenfassade, und man scheint über Chicago zu schweben.

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2. „LOOP“ FAHREN Der „Loop“, die Hochbahn, die rund um die innere Innenstadt von Chicago fährt, ist legendär und hat dem ganzen Quartier seinen Namen gegeben. Einmal rundherum fahren macht Spaß, ist erholsam und gibt Touristen aus kleineren Städten das eindrucksvolle Gefühl, sich durch einen Dschungel aus Stein, Glas und Stahl zu bewegen.

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3. INS SHEDD-AQUARIUM Haie, Echsen, Korallenriffe, Quallen und jede Menge Fische: Das Shedd-Aquarium zeigt ein riesiges Spektrum von Wasser- und Unterwasserwelten aus verschiedenen Weltregionen. Delfine und Belugawale bestreiten die „Aquatic Show“, bei der betont wird, dass die Tiere hier nur Kunststücke machen, die ihren natürlichen Verhaltensweisen entsprechen.

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4. ZU AMERICAN GIRL Das Puppengeschäft des Land of Plenty. Alles ist grenzenlos: die Auswahl an Puppen, Kleidung und Zubehör – von der Armbanduhr über den Gips bis zur Geige der Puppe. Verschönern lässt sich letztere in einem Frisurenstudio mit Möglichkeit zum Ohrlochstechen. Unsere Favoriten: die historischen Puppen zu verschiedenen Epochen der US-Geschichte. Über jede Puppe gibt es ein Storybook – von amerikanischen Idealen sind sie alle erfüllt.
Hier geht’s zu meiner Liebeserklärung an American Girl

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5. DURCHS ART INSTITUTE OF CHICAGO Selten in einer Kunstsammlung gewesen, die sich so gut mit Kindern besuchen lässt. Voraussetzung: Man wählt im Vorfeld aus, was man anschauen will, sonst ist alles zu groß. Beim Art Institute kann man gut auf die Highlights wie Hoppers „Nighthawks“ setzen. Toll für Kinder sind die Thorne Miniature Rooms: Wohngeschichte im Puppenstubenformat.

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6. ROBIE HOUSE ANSEHEN Frank Lloyd Wright hat das Robie House 1910 erbaut: eines der Hauptwerke der von ihm begründeten Prairie School. Heute ist es ein Museum in einer ruhigen Gegend von Chicagos South Side. Für Kinder ein guter Ort, um mit moderner Architektur vertraut zu werden. Dazu existiert perfekter Lesestoff: Der Kinderkrimi „Das Schattenhaus“ von Blue Balliett dreht sich ums Robie House.

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7. ARCHITECTURAL CRUISE MITMACHEN Am besten erschließt sich das Stadtbild vom Wasser aus. Bei der Architectural Cruise schippert man durch Kanäle, bekommt eine Ahnung von der Struktur der Stadt und lernt die Wolkenkratzer mit Namen kennen. Natürlich auf englisch. Wenn man zu jung ist, das zu verstehen, überbrückt man die Zeit zwischen den spektakulären Ausblicken mit den kostenlosen Getränken, Cookies und Muffins auf dem Boot.

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8. UM DIE CLOUD GATE LAUFEN Kunstwerke im öffentlichen Raum sind mal toller und mal weniger toll; Chicago hat eines der überzeugendsten. Die „Cloud Gate“ von Anish Kapoor aus dem Jahr 2004 steht im Millennium Park und gibt der Skyline ein organisch-rundes Spiegelbild. Ein Spiel mit der Location; intelligent, schön und unterhaltsam genug für: alle.

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Hier geht’s zu unserer Great-Lakes-Reise, die in Chicago begann und in Toronto endete