Sitzt das Alphabet? Flott und flüssig, von A bis Z, wie zu Sesamstraßen-Zeiten? Wenn nicht, dann kann man es jetzt mit dem ABC-Buch von Damien Hirst (verlegt von Other Criteria) updaten.
Herkömmlicherweise mag man denken, ein bebildertes Alphabet sei fürs Lesenlernen kleiner Kinder gedacht, aber die könnten vielleicht durch einen diamantbesetzten Schädel so stark traumatisiert werden, dass sie lebenslange Probleme mit dem D bekommen. Und auch die in Formaldehyd eingelegten Hirst-Tiere können verwirren.
Dass C für Cow steht, ist nützlich zu wissen. Wenn C allerdings für eine halbe Kuh steht, ist die Buchstabenzuordnung für den Leselaien nicht mehr eindeutig, denn halbe Kuh beginnt mit H. Und überhaupt: Was ist mit der anderen Hälfte der Kuh passiert?
Wir deutschen Leser haben es etwas einfacher. Immerhin können wir Hirsts ABC zum Englischlernen verwenden. Schließlich sollte in der globalisierten Welt jeder wissen, dass ein Horse ein Pferd ist. Sogar, wenn es Flügel hat.








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