Kyoto war nach Tokio die zweite Station unserer Japan-Reise. Die alte Kaiserstadt mit ihrer irrsinnigen Dichte an Schreinen, Tempeln, Gärten und Palästen musste sein, fanden wir, und wenn wir je noch einmal nach Japan kommen, fahren wir wieder hin. Trotzdem ist Kyoto mit Kindern gar nicht so eine einfache Sache.

Arashiyama
Abend in Arashiyama in West-Kyoto

Sie fanden es ja ganz schön, unsere beruflichen Bekanntschaften in Tokio, dass wir ihre Stadt besuchten. Aber als wir ihnen von unseren weiteren Reiseplänen erzählten, strahlten sie und klatschten in die Hände: „Yes! Kyoto!“ Und wir dachten: Aha, die Mega-Metropole mag zwar groß und fortschrittlich sein, aber das Herz der Japaner schlägt für die alte Stadt mit ihren Kulturschätzen.

Wo fühlt sich Japan am japanischsten an?

Dann kamen wir an in Kyoto – mit dem legendären Schnellzug Shinkansen, der eigentlich einen eigenen Blogbeitrag verdient hätte. Der Taxifahrer, der uns vom Bahnhof ins Hotel brachte, war ebenso elegant gekleidet wie seine Tokioter Kollegen, auch die Sitze seines Autos waren mit Spitze überzogen – aber er war ein bisschen weniger freundlich und gutgelaunt als die Taxifahrer, die wir in Tokio lieben gelernt hatten. Bis wir beim Hotel waren, hatten wir uns einen Anraunzer von unserer älteren Tochter eingehandelt: „Ihr habt mir nicht gesagt, dass Kyoto eine Touristenstadt ist. Hier gibt es ja mehr Westler als Japaner!“ Eine maßlose Übertreibung, aber natürlich: Nach Kyoto kommt so ziemlich jeder Japan-Reisende, und man sieht wesentlich mehr Nichtjapaner als in Tokio.

Außerdem ist Kyoto ein wichtiges Ziel für den innerjapanischen Tourismus – und wie in jeder Touristenhochburg bemerkt man auch hier Abstumpfungserscheinungen. Natürlich sind die Menschen in Kyoto immer noch unendlich viel höflicher und rücksichtsvoller als in Deutschland, aber jedes unserer vier Familienmitglieder fand die Vibrations in Tokio ein bisschen besser. Mit dem seltsamen Ergebnis, dass wir uns im hypermodernen Tokio mehr „in Japan“ fühlten als in der Stadt, die wie keine andere die traditionelle japanische Kultur verkörpert.

Kyoto mit Kindern: Wo fangen wir an?

Wikipedia behauptet, Kyoto habe 1600 buddhistische Tempel und 400 Shinto-Schreine. Das ist toll, aber es ist auch ein echtes Problem. Wo soll man anfangen? Bei den Top-Sehenswürdigkeiten? Aber allein von denen gibt es so viele, dass unsere drei Tage nicht ausreichen. Auch drei Wochen würden nicht ausreichen. Und selbst kulturaffine Eltern, die Kyoto mit Kindern bereisen, können sich angesichts der Fülle an Möglichkeiten überfordert fühlen. Wir haben es am eigenen Leib erfahren.

Trotzdem finden wir: Wer bis nach Japan reist, sollte sich Kyoto nicht entgehen lassen – ob mit Kindern oder ohne. Hier eine Auswahl aus unseren Kyoto-Entdeckungen, die wir für ein erstes Mal Kyoto mit Kindern weiterempfehlen können. Eine To-do-List für die nächste Reise steht trotzdem in meinem Notizbuch.

Das erste Mal Kyoto mit Kindern: Unsere liebsten Entdeckungen

1. Der Fushimi-Inari-Schrein

ToriiGates
Allein für die kilometerlange Wanderung durch die Torii würde sich Kyoto lohnen

Der Shintoismus ist die ursprüngliche Religion Japans: eine Naturreligion, die auf dem japanischen Archipel entstanden ist und dort bereits praktiziert wurde, bevor der Buddhismus aus China kam. Und, das ist das Erstaunliche, auch noch danach: Buddhismus und Shintoismus existieren in Japan Seite an Seite, viele Menschen fühlen sich beiden Religionen gleichermaßen verbunden.

Inari
Der Fuchs ist ein wichtiges Tier im Shintoismus

Im Shintoismus gibt es keine Tempel, sondern Schreine. Kleine Schreine findet man in Japan überall. Sie sind meist bestimmten Naturgottheiten geweiht. Der Fushimi-Inari-Taisha im Südien Kyotos steht im Zeichen des Fuchses, der als Bote der Gottheit der Reisernte und der Fruchtbarkeit von großer Bedeutung ist. Der Fushimi-Inari-Schrein ist einer der ältesten und bedeutendsten Schreine Japans – eine Tatsache, derer man sich auf dem Weg von der nächsten Bahnstation zum Eingang deutlich bewusst wird. An den Straßenrändern reihen sich die Souvenirläden und Streetfood-Stände; es ist rummelig wie – so unser persönlicher Vergleich – am Mont Saint-Michel, aber leerer als beim Kolosseum. Nachdem wir das riesige Gelände des Schreins betreten haben, dauert es allerdings nicht lange, und die Menschenmassen verlaufen sich in den Tausenden von zinnoberrroten Torii, die sich über einen ganzen Berg erstrecken.

Torii
Dieses Rot werden wir nie mehr vergessen

Je weiter wir laufen, desto ruhiger wird es. Es ist magisch, in diesem orangeroten Tunnel durch den Wald zu laufen. Ein wenig weltentrückt machen wir immer wieder bei Plätzen mit kleinen und kleinsten Torii halt, an denen wir manchmal ganz allein sind und immer wieder auf Fuchsfiguren stoßen.

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Maximales Fuchsaufkommen

Vieles, was die Gepflogenheiten und die Bedeutungen der Gegenstände im Shintoismus angeht, entzieht sich unserer Kenntnis, aber wir fühlen uns trotzdem nicht nur wie Zuschauer, sondern werden von der spirituellen Atmosphäre dieses Ortes gefangengenommen.

2. Kodai-ji-Tempel

Kodai-ji
Nicht weit vom Zentrum Kyotos: die Kodai-ji-Tempelanlage

Der Shintoismus hat Schreine, der Buddhismus Tempel. Unser erster japanischer Tempel ist keiner, der auf der Top-Ten-Liste der Reiseführer steht. Ich will in den Kodai-ji, weil es dort ein besonderes Teehaus gibt. Es wurde im 16. Jahrhundert nach den Plänen Sen-no-Rikyus gebaut, der als einer der Begründer der Teezeremonie gilt und am Ende seiner Tage durch den Samurai-Herrscher Toyotomi Hideyoshi zum rituellen Selbstmord gezwungen wurde. Sehr dramatisch, sehr japanisch, sehr interessant für Architekturfans wie mich und Teefans wie meine jüngere Tochter und mich.

teahouse
Teehaus, entworfen im 16. Jahrhundert vom Teemeister Sen-no-Rikyu

Wir verkneifen uns unsere leise Enttäuschung darüber, dass das Häuschen verschlossen ist und wir sein angeblich einfaches, raues, in Erdtönen gehaltenes Inneres, Inbegriff des Wabi-Sabi, nicht sehen können. Allerdings bereuen wir es kein bisschen, den Kodai-ji besucht zu haben, denn da er nicht übermäßig berühmt ist, ist er auch nicht überlaufen. Sehr entspannt können wir durch seinen wunderschönen Garten laufen, bekommen eine Idee von japanischen Tempelanlagen und entdecken auf seinem Gelände sogar unseren ersten Zen-Garten.

ZenGarden
Ornamente aus geharktem Kies im Zen-Garten

Als wir das Tempelgelände verlassen, sehen wir einen Mönch, der eine große Glocke schlägt. Die Schläge hallen über die Stadt, und wir sind wunschlos glücklich.

3. Gion

KyotoGion
Auch ohne Geishas schön: die alten Straßen von Gion

Um die Wahrheit gleich vorauszuschicken: Wir haben keine einzige Geisha gesehen. Angeblich gibt es einige von ihnen in Kyotos altem Vergnügungsviertel Gion, wir allerdings finden dort vor allem zweierlei: schmale Straßen voller Touristen sowie Restaurants und schmale Straßen, die völlig leer sind. Unter den letzteren ist die Shinbashi-dori, die der Autor des – sehr empfehlenswerten – Lonely Planet Kyoto als „wohl schönste Straße Asiens“ preist. Wir können da nicht wirklich mitreden, wollen ihm aber gerne glauben.

Shinbashi-dori
Traditionelle Machiya-Stadthäuser

Die Aneinanderreihung der Machiya, der alten Kyotoer Händlerhäuser aus Holz, wird durch kaum ein modernes Element unterbrochen; deshalb finden Touristen wie wir hier genau das, was sie überall suchen und wovon es ohne sie weit mehr auf der Welt gäbe: Authentizität. Vielleicht ein bisschen museal, aber dennoch: Gut erhaltene alte japanische Straßenzüge sind im ganzen Land rar, da die traditionelle Holzarchitektur sehr anfällig für Brände ist.

4. Kagizen und Takashimaya: Kulinarisches

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Solche Süßigkeiten werden traditionell zur Teezeremonie gereicht

„You have to go to Kagizen Yoshifusa“ , sagen uns zwei der eingangs erwähnten Tokioter Berufsbekanntschaften unabhängig voneinander. Da Kagizen ein Süßigkeitengeschäft ist, rennen sie bei uns offene Türen ein. Was wir hinter der diskreten Holzfassade von Kagizen in Gion vorfinden, ist ein Schaustück japanischer Ästhetik. Sollte irgendwer einen Kurs zum Thema „Japanese Design for Kids“ planen, komme er hierher. Der Verkaufsraum ist in dunklen Brauntönen gehalten, die Vitrinen in sparsamer Eleganz bestückt mit Kästchen von höchster grafischer Schönheit. In alten Schablonen gefertigte, pastellfarbene Zuckerbonbons liegen darin exakt nebeneinander oder bilden fein abgestimmte Ensembles mit Gelee-Süßigkeiten. Es gibt kein optisches Zuviel, stattdessen Ausgewogenheit, Klarheit und Konzentration. Solche Süßigkeiten stopft man nicht in sich hinein; traditionell sind sie denn auch als Beigabe zur meditativen Teezeremonie gedacht.

Kagizen
Spezialität: Kuzukiri, eisgekühlte Nudeln in Zuckersirup

Wir setzen uns ins Café hinter dem Kagizen-Verkaufsraum und bestellen, was man uns als große Spezialität des Hauses empfohlen hatte: Kuzukiri. Das sind transparente, eiskalte Nudeln aus Stärke, die man in einen braunen Zuckersirup taucht. Ein Kyotoer Traditionsrezept von landesweitem Ruhm. Für uns ein verrücktes Glibberzeug, das man kaum auf die Stäbchen bekommt und das unsere westlichen Gaumen nicht wirklich als Genuss empfinden. Es gibt da ein Foto von unserer jüngeren Tochter beim Essen, aber ihre Grimasse zu zeigen, wäre wohl eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte.

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Reiscracker mit fischig-süßem Geschmack

Ziemlich lange halten wir später uns im Keller des Kaufhauses Takashimaya auf, wo eine Lebensmittelabteilung untergebracht ist, in der alles wunderschön aussieht, wo jeder kleine Stand ein Wunderwerk an kulinarischer Ästhetik ist und wir viele essbare Souvenirs kaufen. Nicht immer wissen wir, was wir da erstehen, aber allein wegen der Verpackungen müssen wir zuschlagen.

Takashiyama
Es gibt japanische Snacks – aber nicht nur

Niemand, der Kyoto mit Kindern besucht, sollte diese Lebensmittelabteilung auslassen. Und falls die Kids – oder auch die Eltern – der japanischen Kost gerade mal ein wenig überdrüssig sind, gibt es auch mediterran angehauchte Backwaren.

5. Der Bambushain von Arashiyama

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Für uns und unsere Kinder ein exotischer Zauberwald

Arashiyama liegt am westlichen Rand von Kyoto und ist bequem mit einem Nahverkehrszug zu erreichen. Viele Touristen steuern Arashiyama wegen seines Bambushains an – so auch wir am Ende eines heißen Tages, an dem uns die Kulturmüdigkeit im Griff hat.

ArashiyamaBamboo
„Hier sind Mücken!“ – „Ich glaube, ich habe eine Bambusallergie!“ – egal, es ist trotzdem toll

Der Bambuswald ist zauberhaft: dicht und verwunschen, neben uns unzählige elegante Stämme, deren Kronen sich über den Wegen zu Tunneln schließen. Wir fühlen uns wie in einem grünen Gegenstück zu den Gängen aus zinnoberroten Torii, durch die wir im Fushimi-Inari-Schrein gelaufen sind. Allerdings haben wir unsere Rechnung ohne die Mücken gemacht. Die lieben den Abend, und sie lieben uns. Wir fliehen. Und behalten den Ausflug in den Bambushain von Arashiyama als eines der Highlights unserer Japan-Reise in Erinnerung.

6. Manga-Museum

Manga
Eine Software, mit der man selbst Mangas entwerfen kann

Das Kyoto International Manga Museum ist zufällig nur ein paar Schritte von unserem Hotel entfernt, aber wir wären wohl auch sonst hingegangen. Auf allen Stockwerken sind die Wände von oben bis unten angefüllt mit Mangas aus verschiedenen Jahrzehnten, Serien, Genres. Man kann sie aus dem Regal ziehen und sich irgendwo auf einer der vielen Lesebänke im Museum und auf der Terrasse niederlassen, um sie zu lesen. Auch, wenn man des Japanischen nicht mächtig ist: Eine ganze Abteilung widmet sich den Übersetzungen japanischer Mangas.

MangaMuseum
Meikos sind ein bisschen mehr „kawaii“ als ausgewachsene Geishas

An den Wänden hängen Zeichnungen von Meikos – das sind Geishas in der Ausbildung -, die verschiedene Manga-Künstler für die Einweihung des Museums gemalt haben. Die Bandbreite der künstlerischen Handschriften ist beeindruckend und sagt viel über das große Spielfeld der Manga-Kunst.

MangaEyes
Ein neuer Mund kann alles ändern

An einer Hands-on-Station probieren die Kinder aus, wie sich eine Figur verändert, sobald man ein Detail – Augenpartie, Mund, Nase – austauscht: mittels transparenter Folien, die über ein vorgezeichnetes Gesicht gelegt werden. Wir streifen durch dieses Universum einer urjapanischen Kunst, freuen uns hier an einer Entdeckung, probieren da etwas aus, finden aber auch: Für Nichtjapaner wie uns dürfte es ruhig ein bisschen mehr Erklärungen geben – zur Entstehung des Manga, seiner Geschichte, seinen wichtigsten Künstlern.

7. Kinkaku-ji: der Goldene Tempel

GoldenPavillion
Das berühmteste Fotomotiv Kyotos

Soll man oder soll man nicht? Der mit Gold überzogene Kinkaku-ji ist so etwas wie die Hauptsehenswürdigkeit dieser an großen Sehenswürdigkeiten wirklich nicht armen Stadt. Als wir im Touristentross auf vorgegebenen Pfaden über sein Gelände streifen und immer wieder an Foto-Hotspots stehenbleiben, die den Tempel so aussehen lassen, als stünde er einsam in der Landschaft, bin ich mir nicht ganz sicher, ob dieser Tagesordnungpunkt wirklich nötig war. Im Nachhinein allerdings meine ich: doch. Dieses unglaubliche goldene Gebäude, das da über dem Wasser schwebt, ist ein so ikonischer Anblick, dass es gut ist, ihn mal gesehen zu haben. Die Töchter fotografieren denn auch wie verrückt. Außerdem kann man unmotivierte Kinder sehr gut mit der bewegten Geschichte des Baus unterhalten: 1397 als Palast eines Shoguns gebaut und für die Zeit nach seinem Tod als Tempel bestimmt, wurde der Goldene Pavillon 1950 von einem jungen Mönch niedergebrannt, der von der Schönheit des Pavillions besessen war. Die heutige Version wurde 1955 rekonstruiert. Leider können wir sie nicht betreten – was angesichts der Besuchermengen kein Wunder ist; der zierliche Bau würde dem Andrang vermutlich nicht lange standhalten.

8. Steingarten Ryoan-ji

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Kies und Steine: der Zen-Garten des Ryoan-ji

Gar nicht weit vom Goldenen Pavillon entfernt und fast genauso berühmt ist der Steingarten des Tempels Ryoan-ji, der aus dem 15. Jahrhundert stammt. Hier sind nicht ganz so viele Besucher unterwegs wie beim Kinkaku-ji, aber man sollte meinen, immer noch zu viele, um etwas von der meditiativen Ausstrahlung dieses rätselhaften Zen-Gartens zu spüren. Doch genau das ist nicht der Fall. Wir sitzen auf den Steinstufen am Rande dieses Arrangements aus 15 Steinen, die man von keinem Blickwinkel aus komplett im Blick hat, und schauen. Ohne Frage, ohne Antwort. Keiner der Anwesenden lärmt, die Stille der Steine wirkt auch in Gegenwart vieler Mitbesucher.

Kyoto mit Kindern: Herumkommen und unterkommen

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Kimonos sieht man in Kyoto öfter als anderswo

Hotelerfahrung

Ja, wir hatten ein Hotel, und ja, es war gut. Sehr gut. Und viel zu teuer. Wir hatten zwei Doppelzimmer im Noku Kyoto – weil die Lage günstig war, weil mehrere Monate vor unserer Reise schon einige Hotels ausgebucht waren, wir nichts mit Familienzimmer finden konnten und weil Kyoto insgesamt ein sehr teures Pflaster ist. Mehr noch als Tokio. Wenn wir mal wiederkommen, wollen wir sparsamer wohnen, wissen aber noch nicht, wie. Manche der traditionellen Machiya-Stadthäuser werden als Ferienappartements vermietet, allerdings hatte in unserem Fall der fast zwei Meter große Familienvater Bedenken, dem das Ferienhaus unseres letzten Sommerurlaubs in Südschweden noch im Kreuz liegt. Dort konnte er nämlich nur in einem Zimmer aufrecht stehen. Unabhängig vom Preis können wir das Noku Kyoto von Herzen empfehlen: modern, wunderbar eingerichtet mit westlichen Möbeln und vielen feinsinnig eingesetzten japanischen Stilelementen. Ein Traum für Designliebhaber. Einen auch vom Preis her familienfreundlichen Ferienhaustipp in Kyoto hat neuerdings die Website Little Travel Society im Programm.

NokuKyoto
Hotel Noku Kyoto: Eingangsbereich

Verkehrsmittel

Anders als in Tokio kann man in Kyoto nicht jeden Ort per U-Bahn oder Nahverkehrszug erreichen, dafür aber ist das Bus-Netz gut ausgebaut und recht überschaubar. Einzige Voraussetzung: Man sollte sich direkt am Anfang des Kyoto-Aufenthalts einen Busplan besorgen. Den bekommt man oft im Hotel, ansonsten an verschiedenen Verkehrsknotenpunkten und bei der Touristeninformation. Für kurze Strecken, so haben wir festgestellt, ist die Taxifahrt mit einer vierköpfigen Familie günstiger als die Busfahrt, denn der Bustarif ist immer gleich; egal, wie weit man fährt.